Antworten, die aufbauen

Unterm Strich - bleiben für dich zur Zimmerer-Lehre noch Fragen?
Hier sind die aufbauenden Antworten!

1. Wieso sagt die Werbung für die Zimmerer-Lehre: „Mehr Jobs“?

Bauen mit Holz gewinnt ständig an Bedeutung. Der Anteil der Häuser, die in Holzbauweise errichtet werden, steigt und steigt in Niederösterreich – genauso wie überall sonst in Europa. Seit einigen Jahren gibt es ein Gesetz, dass nun auch z.B. Bürohäuser und große Wohnanlagen aus Holz gebaut werden dürfen. Mit einem Satz: Der Holzbau ist heute eine der wenigen Wachstums-Branchen!

2. Und wieso: „Mehr Verdienst“?

Zimmerer gelten als der bestbezahlte Beruf im Holzbau. Das beginnt schon in der Lehre. Die Lehrlingsentschädigung z.B. im zweiten Lehrjahr beträgt netto 721,00 Euro (Tischler: 616,00 Euro). Nach der Lehre liegt schon das Einstiegsgehalt bei rund 2.000,00 Euro brutto. (Tischler: ca. 1.700,00 Euro; Quelle: AMS).

3. Und was heißt: „Mehr Karrierechancen“?

Soviel ist klar: Der Holzbau wird weiter wachsen. Damit ist auch Platz für Aufsteiger und neue Ideen. Nach der Lehre steht es dir  offen, die Meisterprüfung zu machen – und in einer leitenden Position Verantwortung zu übernehmen oder sogar selber Firmeninhaber zu werden.

4. „Traditionsberuf“ schön und gut: Hat der Zimmerer-Beruf auch seine modernen Seiten?

Und ob! Zimmerer von heute sind auch Fachleute für clevere Passivhäuser. Über thermische Sanierungen verwandeln sie ältere Häuser von „Energiefressern“ in Energiesparer. Sie bauen heute spezielle – z.B. sehr spitze – Tragwerke, die früher noch undenkbar waren. Und deine Einsatzbereiche sind vielfältig: Sie reichen vom Fertighaus über den Brücken- bis zum Wasserbau. Dahinter steckt einiges an Köpfchen: Vom Wissen um Energietechnik bis zu Statik-Berechnungen – und generell gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

5. Immer in luftiger Höhe: Muss ich als Zimmerer ein Akrobat sein?

Nein, dafür lieber Profi. Zimmerer haben nicht mehr Arbeitsunfälle als andere Bauberufe. Weil sie sich rasch an die Höhe gewöhnen. Und weil sie die vorgeschriebenen Sicherungstechniken kennen – und einhalten.
 

NACH OBEN